Jeder hat so seine Inspirationsquellen und kleinen Dinge die ihn faszinieren. Für manche sind das Träume die sie haben, für andere alltägliche Situationen, Musik oder auch Bilder.

 

Für mich sind es Gerüche und Geräusche, aber vor allem Fundstücke. Ich weiß nicht warum. Es ist einfach so. Wenn ich am Strand entlang gehe und eine Muscheln finde, erzählt sie mir sofort eine

Geschichte. Oder aber ein einsames Puzzleteil halb vergraben im Matsch im Wald.

 

Ich lade euch hiermit herzlich ein in mein Kabinett der Kuriositäten und deren Geschichte dahinter! Auf dass sie euch auf Ideen bringen mögen oder helfen auf der Suche nach eigener Inspiration!


Puzzleteile

Die Geschichte von mir und einem verlorenen Puzzleteil ist tatsächlich sehr bedeutsam, denn unter anderem führte das zur Erstellung dieser Website.

 

Vor vielen Jahren lief ich auf dem Weg nach Hause durch den Wald. Dort ist für gewöhnlich nicht viel los und es ist oft matschig. Wer Hamburg kennt, weiß, dass es hier viel regnet. Jedenfalls fiel mir plötzlich etwas ins Auge. Ein Puzzleteil, halb vergraben im Boden. Als ich es aufhob, kam ein Stückchen blauer Himmel mit Wolken zum Vorschein. Ich war ganz begeistert aber auch traurig, denn das hieß, irgendwo war jetzt ein unvollständiges Puzzle. Ich puzzle selbst gern und viel, daher beschäftigt mich so etwas.
Ich beschloss das kleine Ding zu adoptieren. Auf dem Weg nach Hause schossen mir weitere Fragen durch den Kopf. Wie kam das Teil in den Wald? Wer hatte es verloren? Shcließlich geht man nicht mit einer Puzzlebox mal eben durch den Wald, schon gar nicht auf eine Art, dass einzelne Teile herausfallen können. Und dann fragte ich mich auf einmal, wie wohl der Himmel aussehen würde, wenn ein Stückchen von ihm fehlte.

 

Seither trage ich das Puzzleteil wie man auf dem Foto auch sieht, gerne um den Hals, vor allem, wenn es mir an Tatendrang oder Motivation mangelt.


Später ist es für mich zum Sinnbild des Geschichtenschreibens geworden, zum Symbol für eine Idee. Wie bei einem Puzzle, braucht es viele Teile, um zum Endergebnis zu kommen; Wie bei einem Puzzle, fühlt sich das Endprodukt unvollständig an, solange noch etwas fehlt oder am falschen Platz ist. Es hat für mich so gut gepasst, dass ich es zum Motto für mich als Beraterin machte. Anfangs sah diese Website doch sehr anders aus. Ich merkte aber schnell, dass nicht alle meine Begeisterung für Puzzles teilten und das Design nicht für jeden gleichermaßen ansprechend war.

 

Je mehr sie von der Website hier verschwanden, umso mehr entwickelten sie sich zu einer neuen Idee in mir.

Inzwischen hatte ich mir selbst diverse Puzzlestücke selbst gebastelt mit Himmelausschnitten von unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten.

 

Bevor ich mich versah, wurden sie zu dem Schnlüsselkonzept für mein Comic "Silhouette Chronicles". Das Projekt ist schließlich für mich eine Art Darstellung meines eigenen kreativen Prozesses und spiegelt ein bisschen meine eigene Reise als krativer Mensch wieder.

 

Und das alles nur, weil ich vor Jahren einmal ein kleines schmutziges Puzzleteil vom Boden aufhob...


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